Turnkreide wird verwendet, weil Hände beim Training feucht werden können. Eine dünne Schicht Magnesiumcarbonat nimmt diese Feuchtigkeit auf und kann das Kontaktgefühl zwischen Händen und Gerät verbessern.
Die Idee ist einfach, doch guter Kreidegebrauch hat mehr mit Kontrolle zu tun, als alles mit weißem Staub zu bedecken.
Woraus besteht Turnkreide?
Sportkreide ist in der Regel Magnesiumcarbonat – etwas anderes als die klassische Tafelkreide.
Gymatics® Sportkreide gibt es als Standardblock und als Mini-Block für alle, die ein kleineres Format bevorzugen.
Warum spielt Feuchtigkeit eine Rolle?
Wenn die Hände schwitzen, fühlt sich der Kontakt zwischen Haut und Gerät weniger berechenbar an. Kreide nimmt Feuchtigkeit von der Hautoberfläche auf und sorgt für einen trockeneren Kontaktpunkt.
Das heißt nicht, dass mehr Kreide immer mehr Griff bedeutet. Zu viel lose Kreide macht Dreck und kann sich auf den Geräten ablagern.
Block-, Pulver- und Flüssigkreide
Die Formen unterscheiden sich vor allem darin, wie Kreide transportiert und aufgetragen wird.
- Blockkreide: ein fester, gepresster Block, den man auf den Händen verreibt.
- Pulverkreide: lose Kreide, die sich sofort verteilen lässt.
- Flüssigkreide: ein flüssiges Produkt, das auf den Händen trocknet.
Unser Guide zu Block- und Pulverkreide vergleicht die beiden klassischen Formen genauer.
Warum ein Kreidehalter hilft
Ein Halter ändert nichts an der Wirkung der Kreide. Er macht es nur leichter, sie zwischen den Einsätzen zu schützen und ordentlich zu halten.
ChalkBuddy® ist für Standard-Blockkreide entwickelt, PowderBuddy® für lose Pulverkreide.
Wie viel Kreide sollte man verwenden?
So viel, dass sich die Hände so trocken anfühlen, wie Turner und Trainer es möchten – aber nicht so viel, dass ständig lose Kreide von den Händen rieselt. Vereine haben eventuell auch Regeln, wo und wie Kreide verwendet werden darf.
Eine Schritt-für-Schritt-Übersicht findest du in unserem kompletten Einsteiger-Guide zur Turnkreide.
Kreide ist nur ein Teil des Griffs
Technik, Zustand der Geräte, Wahl der Riemchen und Handpflege sind ebenso wichtig. Kreide sollte gute Trainingsgewohnheiten unterstützen, nicht ersetzen.
Die Wissenschaft praktisch halten
Du brauchst keine Chemiestunde vor jedem Reck-Training. Die wichtigste Erkenntnis ist einfach: Kreide hilft gegen Feuchtigkeit. Trag sie sinnvoll auf, halte dich an die Vereinsregeln und verstaue sie zwischen den Einheiten sicher.
Wenn dein größtes Problem Kreide ist, die in der Tasche landet, lies unseren Guide So bleibt Turnkreide aus deiner Sporttasche.


